Österreich geht den letzten Weg – eine Reportage zum neuen Sterbeverfügungsgesetz in Österreich, zu hören am Samstag, 1.1.22, 17 h und am Sonntag, 2.1.22, 10 Uhr

Österreich geht den letzten Weg

Im Dezember 2020 hatte der österreichische Verfassungsgerichtshof Paragraph 78 des Strafgesetzbuches in dem untersagt wurde Sterbehilfe zu leisten als verfassungswidrig erklärt. Daraufhin wurde der Gesetzgeber aufgefordert, hier eine Reparatur vorzunehmen und insbesondere auch Begleitmaßnahmen zu bestimmen. Am 01.01.2022 tritt nun das neue Sterbeverfügungsgesetz in Österreich in Kraft. Zum rechtwissenschaftlichen Hintergrund äußert sich der Pressesprecher der Vorarlberger Notare, Hr. Dr. Forster. Die Palliativstation im Krankenhaus Hohenems existiert seit fast 20 Jahren. Dort werden schwerkranke Patienten behandelt und so weit möglich wieder nach Hause entlassen. Durch das Sterbeverfügungsgesetz erhält die Palliativ und Hospizbewegung bundesweit zum Jahr 2024, sieben Mal mehr Mittel als heute. Damit soll das mobile Palliativteam in Vorarlberg ausgebaut werden. Oberarzt Dr. Gehmacher macht auch klar, dass es in Hohenems – Stand jetzt – keinen assistierten Suizid geben wird. Dr. Karl Bitschnau vom Hospiz Vorarlberg spricht sich insbesondere für einen Dialog zwischen assierten Freitod Befürwortern und dessen Gegnern aus. Für ihn ist der assistierte Suizid konträr zur Grundidee der Hospiz.
Unter gewissen Bedingungen kann sich Ruth Bewohnerin des Pflegeheims Tosters vorstellen, dass der assistierte Suizid sinnvoll sein kann. Sie prangert an, dass es immer öfter keinen Hausarzt mehr gibt, der den Patienten über viele Jahre betreut hat. Ihr ist es auch wichtig, dass ein Team in die Entscheidung über Leben und Tod einbezogen wird und dafür ausreichend Zeit zur Verfügung steht.
Das österreichische Verfassungsgerichtsurteil, welches das neue Sterbehilfegesetz ins Leben rief wurde von der schweizer Organisation dignitas mit initiiert. Im Interview erzählt Silvan Luley, Leitungsmitglied von dignitas, von den Erfahrungen im Nachbarland.
Herr Luley sagte auch, dass nicht vorher sehbar ist, wie das neue Sterbehilfegesetz in ländlichen Regionen, wie Vorarlberg angenommen werden wird. Einerseits sind ländliche Gebiete tendentiell konservativer geprägt. Auf der anderen Seite sind Menschen hier dem Kreislauf des Lebens näher. So hat er auch Bauern erlebt, die sich mit dem Wunsch der Freitod Begleitung an dignitas wandten. Diese Bauern wussten aus ihrer Erfahrung, dass Tiere eingeschläfert werden und sahen das auch für sich selbst als reale Option an.

Eine Reportage von Stefanie Hanisch
Hier zum Nachhören: https://cba.fro.at/535112

SONDERPROGRAMM – „NIKI UND SIN TEAM“ ein Hörspiel – ab Donnerstag 23.12.- 28.12.2021 um 13 Uhr

NIKI UND SIN TEAM – ein Hörspiel in 6 Teilen, Do 23.12. -28.12.21 um 13 h.

28.12. 13 Uhr „NIKI UND SIN TEAM“ Teil 6

Niki rennt hinter Opi her, aber er hat sich schon zu weit entfernt, um ihn einfach einholen zu können. Sami schlendert gemächlich hinterdrein.
Er kommt im Endeffekt genauso schnell vorwärts, wie die beiden anderen. Opi verabschiedet sich und geht in seineeigene Welt zurück.

Niki öffnet die richtige Tür und findet im Center dieser Welt, ein wunderbares Wesen namens Celia. Schließlich wird es Zeit, um loszulassen. Celia übt mit Niki das Loslassen. Ser fliegt dann einmal über sine farbenfrohe innere Welt und ist dann bereit, wieder nach Hause zurück zu kehren.
Wir lernen, dass jeder von jedem etwas lernen kann.
Nachhören: https://cba.fro.at/534791

Geschichten aus der Welt der Celia
von KATA Pirrée

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Achter Österreichweiter Schulradiotag: Montag, 29.11.2021, 9 – 17 Uhr

„Achter Österreichweiter Schulradiotag“ Radio aus dem Klassenzimmer

Am Montag, 29. November 2021 von 09:00 bis 17:00 ist auf allen freien nicht-kommerziellen Radios Österreichs der „achte österreichweite Schulradiotag“ on air. Schüler_innen aller Schulstufen berichten in Livesendungen, Interviews, und Reportagen aus ganz Österreich wie sie den Schulalltag trotz Corona bewältigen.

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WHO CARES? ARBEIT FEMINISTISCH BETRACHTET – Ein gemeinsamer Themenschwerpunkt der Freien Radios in Österreich von 26.10. – 12.11.2021 jeweils um 13:30 Uhr

WHO CARES? ARBEIT FEMINISTISCH BETRACHTET
Wer sorgt für wen in unserer Gesellschaft? Und wen kümmert das eigentlich (nicht)? Damit setzen sich die 14 Freien Radios in Österreich in 14 Sendungen auseinander. Mit unseren Wurzeln in der Zivilgesellschaft und den lokalen Communities, arbeiten wir an einer Berichterstattung, die die lokalen Entwicklungen und Perspektiven in den Vordergrund stellt, und zugleich zu einem besseren Verständnis des Großen und Ganzen beiträgt. Dabei ist es uns wichtig, nicht nur auf Problemlagen hinzuweisen, sondern auch konstruktive Lösungsansätze und aktive Initiativen zu präsentieren.

Ein gemeinsamer Themenschwerpunkt der Freien Radios in Österreich
Es läuft etwas schief im System – und das nicht erst seit der Corona-Pandemie. Zwischen Erwerbsarbeit, Homeschooling und Pflege, sind es vor allem die Frauen, die „systemerhaltende“ Aufgaben übernehmen. Und trotzdem sind sie aufgrund schlechterer oder gänzlich fehlender Bezahlung stärker durch Armut gefährdet als Männer. Wir fragen: Who cares? Wer sorgt für wen in unserer Gesellschaft? Und wen kümmert das eigentlich (nicht)?

Mit dem gemeinsamen Themenschwerpunkt „Who cares? Arbeit feministisch betrachtet“ lenken die österreichischen Freien Radios ihren Fokus auf Probleme, die in der öffentlichen Debatte marginalisiert oder oberflächlich behandelt werden. Und machen den Faktencheck: Was heißt Arbeit überhaupt? Wie sieht der Alltag von 24-Stunden-Pflegerinnen, pflegenden Angehörigen und Frauen in der Reinigungsbranche ganz konkret aus? Welche Wege gibt es aus der Care-Krise? Wieso braucht es internationale Kampagnen wie „Lohn für Hausarbeit“ auch heute noch? Wie lässt sich Altersarmut bei Frauen verhindern? Und wie hängt die Aufwertung von Sorgearbeit mit einem besseren Leben für alle zusammen?

Antworten darauf gibt es von 26.10. bis 12.11.2021 von Montag bis Freitag auf allen Freien Radios Österreich, jeweils um 13:30 auf Proton – das freie Radio und anschließend zum Nachhören im Onlinearchiv.

Programm:

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Literadio-Herbstprogramm im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 20. – 24.10.2021_Livestream

Proton – das freie Radio überträgt auch heuer wieder vom Stand der IG Autorinnen und Autoren von der Frankfurter Buchmesse von Mittwoch, 20.10.2021 bis Sonntag 24.10.2021 jeweils ab 12:30 bzw. 13 Uhr über die UKW Frequenzen und den Internetstream.
Das genaue Programm erfahren Sie hier:
https://literadio.org/programmvorschau-herbst-2021/

Das literadio-Team:
Christian Berger (Projektleitung, Redaktion Messe und Vorproduktion) Daniela Fürst (Programmkoordination, Redaktion Messe und Vorproduktion) Herbert Gnauer (Redaktion, Webradio)
Regina Leibetseder-Löw (Webadmina, Webradio)
Erika Preisel (Redaktion Messe und Vorproduktion)
Rückfragen: office@literadio.org

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Transition Valley – Wandeltal: Andreas Postner zur S18 Lustenau


Andreas Postner zum Straßenbauprojekt S18
Zu Gast bei Radio Proton ist Andreas Postner. Andreas Postner ist Architekt und seit Jahrzehnten in das Straßenbauprojekt S18 für Lustenau involviert. Er gibt uns seine Einschätzungen zu den Varianten und welche Möglichkeiten es sonst noch geben würde.  Den Radiobeitrag hört ihr am Samstag, 2.10. 17 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr on air oder hier jederzeit zum Nachhören: https://cba.fro.at/518903

Das Interview führte Ingrid Delacher.

R(h)eingehört: 8. weltweiter Klimastreik auch in Bregenz

Am Freitag, 24.9.2021 ist achter weltweiter Streiktag
Am Freitag, den 24.9.2021 ist es wieder so weit: zum achten Mal finden weltweit an tausenden Orten Klimastreiks statt. Unzählige Menschen gehen erneut für das Recht auf eine lebenswerte Zukunft auf die Straße.

Im R(h)eingehört am Donnerstag, 23.9. um 12, 18 und 24 Uhr hört ein Interview mit Johannes Hartmann von Fridays for Future Vorarlberg.
mehr Infos unter https://www.fridaysforfuture.at/gruppen/vorarlberg
Beitrag nachhören: https://cba.fro.at/518859

Auch in Bregenz wird gestreikt
Auch in Bregenz findet ein Klimastreik statt. Treffpunkt ist um 10:30 beim Bahnhof Bregenz, geplant ist dann ein Demonstrationszug zum Landhaus mit einer Kundgebung vor Ort. Die Demonstrant*innen fordern auch von der Vorarlberger Landesregierung endlich ernsthafte Klimaschutzmaßnahmen. „Leider müssen wir sogar bei uns im reichen Ländle für Klimaschutz auf die Straße gehen, denn auch unsere Politiker*innen nehmen ihre Verantwortung nicht ernst und vernachlässigen Klimaschutz massiv. Es kann nicht mehr sein, dass die Bilder und Fakten rundum die Klimakrise ignoriert werden!“ so Klimaaktivist Johannes Hartmann (25).

R(h)eingehört – KREISSAAL im Magazin 4, Freitag 17.9. 12, 18 und 24 Uhr

Kreissaal – Der Kreis im Saal –
ist eine Art gemütliches Parlament:
ein großer Kreis mit bequemen Sofas und Sesseln. Der Kreis ist die demokratischste Struktur, die es gibt. Jeder Punkt auf ihm hat exakt dieselbe Bedeutung oder Wichtigkeit. Und dieser Kreis lädt dich in den Saal ein.

KREISSAAL – Ein gemütliches Parlament.
tOmi Scheiderbauer im Gespräch mit Freund:innen

vom 17.9. – 17.10.2021 im Magazin 4 in Bregenz

zum Programm: https://www.kreissaal.jetzt/programm-17-09-17-10

Im R(h)eingehört vom Freitag, 17.9. um 12, 18 und 24 Uhr hört ihr einen Ausschnitt der Pressekonferenz vom 16.9. – die Eröffnung des Kreissaal-Parlaments.

 

 

R(h)eingehört: Kidical Mass in Dornbirn – Radlobby Vorarlberg

R(h)eingehört: Interview mit Veronika Rüdisser von der Radlobby Vorarlberg
On air am Donnerstag, 16.9.2021 um 12, 18 und 24 h.
am Samstag, 18. September 2021 – 15:00 bis 18:00
Ort: Kulturhaus Dornbirn


„Klein & Groß radeln durch die Stadt“

Gemeinsam radeln wir durch die Stadt und machen uns für kindergerechte, sichere Radwege in Vorarlberg und für ein radfahr-freundliches Dornbirn stark. Danach gibt es eventuell auch etwas Rahmenprogramm, wenn es das Zeitgeschehen zulässt.

Es ist eine Rundfahrt in Form einer 8 geplant. Zuerst wird die kleine Schleife Rund um den Marktplatz im Laufradtempo absolviert. Nach ca. 1.5 Kilometern sind die Kleinsten Radler am Ziel, dem Kulturhauspark, angekommen. Dort gibt es Saft als Durstlöscher. Die älteren Kids setzen mit der großen Schleife fort, diese führt sie nach Haselstauden und in den Schwefel, dabei wird der in naher Zukunft verkehrsberuhigte Fang durchfahren.

Die Teilnehmer*innen werden vorne und hinten von der Polizei eskortiert. Freiwillige Helfer u.a. der Radlobby sorgen ebenso für die Sicherheit der kleinen und großen Teilnehmer.

Im Anschluss gibt es Saft und Kuchen – für alle ab 12 Jahren gilt aufgrund der aktuellen Auflagen die 3G-Regel und Registrierungspflicht.

Komm einfach dazu und nimm deine Kinder, Enkel, Nichten, Neffen, kleinen Freunde mit ihrem Fahrrad mit.

Termin-Kategorie:

Vorarlberg-Premiere | lonely ballads: EINS + ZWEI | ab Mi. 15. September am Spielboden Dornbirn

© Gerhard Breitwieser


Vorarlberg-Premiere | lonely ballads: EINS + ZWEI

Aufgrund der coronabedingten Absage der Premiere im Mai gibt es neue Termine für die Vorarlberg-Premiere von lonely ballads:


Mi. 15. September 20:00 Uhr Vorarlberg-Premiere
Do. 16. September 20:00 Uhr
am Spielboden Dornbirn

© Gerhard Breitwieser

Karten: +43 (0)5572-21933, spielboden@spielboden.at,
www.spielboden.at
Dauer: 2:15h inkl. Pause

Für R(h)eingehört führte Julia Felder anlässlich der geplanten Uraufführung von Lonely Ballads im Mai 2021 ein Gespräch mit Martin Gruber.

Das R(h)eingehört „Aktionstheater Ensemble – Lonely Ballads“ vom Mai kann on air am Samstag, 11.9. und am Sonntag, 12.9. um 12 Uhr on air gehört bzw. hier nachgehört werden: https://cba.fro.at/501146 .

www.aktionstheater.at

lonely ballads EINS + ZWEI
Zwei Uraufführungen von Martin Gruber und aktionstheater ensemble in Koproduktion mit Spielboden Dornbirn und Kulturservice der Landeshauptstadt Bregenz im Rahmen des internationalen Festivals Bregenzer Frühling. In Kooperation mit Werk X.

Die Pandemie hat auch die Mitglieder des aktionstheater ensemble auf sich selbst zurückgeworfen. Was am Ende bleibt, sind persönliche Bestandsaufnahmen. In einem sprachlichen und physischen Parforceritt werden Angst-Themen, seien sie nun privater oder gesellschaftspolitischer Natur, manisch durchdekliniert. Jedoch das Nachdenken über Femizide, drohende Umweltkatastrophen, Wiederanstieg von Antisemitismus oder die eigene soziale Abstiegsangst gerät zum narzisstischen Seelenstriptease…
Umringt von Musiker:innen werden die Schauspieler:innen einzeln und nacheinander in die Mitte geworfen. Einsam sprechen sie davon, wie gut sie doch in ihren Singlewohnungen zurechtkommen. „Erst jetzt ist mir bewusst geworden, wie gut ich, trotz aller Wirrnisse, mit mir alleine klarkomme“, meint die eine. Sie feilt, wie alle anderen auch, an der Optimierung ihrer Solo-Karriere. Ein anderer, verlassen von seiner Partnerin und vorerst gescheitert an seinen profeministischen Idealen, arbeitet an einem funktionierenden Lebenskonzept … Jegliche Selbstbeteuerungen wollen aber nicht so recht gelingen.

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