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Die Facette Kult zur Spielplanpräsentation des Vorarlberger Landestheaters 2026/2027 hört ihr am 9.6. um 13 Uhr und 12.6.2026 um 18 Uhr, oder online mit diesem Link: https://cba.media/780113 (Achtung der Link ist erst aktiv nachdem die Sendung im Radio ausgestrahlt wurde)
Am 2. Juni wurde der Spielplan des Vorarlberger Landestheaters im T-Café des Landestheaters präsentiert. Ungewöhnlich dabei war, dass nicht die Intendantin Stephanie Gräve das Wort ergriff. An ihrer Stelle stellte sich KUGES-Geschäftsführerin Monika Wagner vors Mikrophon sowie Juliane Schotte, die leitende Dramaturgin des Vorarlberger Landestheaters.
Grund dafür ist, dass Intendantin Stephanie Gräve derzeit freigestellt ist. Die Freistellung erfolgte, weil Intendantin Gräve Anzeige gegen Geschäftsführerin Wagner erstattet hatte. Der Vorwurf lautete Urkundenfälschung aufgrund einer nicht genehmigten Verwendung der eingescannten Unterschrift von Stephanie Gräve unter einen Vertrag.
Im Beitrag informiert KUGES-Geschäftsführerin Monika Wagner über die unter der Intendanz von Stephanie Gräve eingeleitete Sanierung des Vorarlberger Landestheaters. Die leitende Dramaturgin Juliane Schotte stellte den Spielplan vor. Acht Premieren, darunter drei Uraufführungen, stehen auf dem Spielplan, von den Uraufführungen ist wiederum ein an die Vorarlberger Autorin Daniela Egger beauftragtes Stück mit Bezug zu Vorarlberg.
Empfehlenswert ist es, das Heft zum Spielplan im Vorarlberger Landestheater zu holen und auch den Newsletter zu abonnieren, denn in der Umbauphase des Stammhauses kann sich noch das eine oder andere ändern. Zu finden sind alle Informationen auf www.landestheater.org
Die Medienvertreter*innen hatten auch die Möglichkeit Fragen zustellen. Die einzige Frage, die gestellt wurde war, ob Stephanie Gräve wieder als Intendantin eingesetzt werden wird. KUGES Geschäftsführerin Monika Wagner antwortete, sie wolle und könne den zukünftigen Ereignissen nicht vorausgreifen.
Laut Spielplanpräsentation sind die Stücke, in denen Stephanie Gräve Regie führen wollte, bereits anderweitig vergeben oder es wird nach Lösungen gesucht. Für 2027 wird für die künstlerische Leitung, Teil der Intendanz, bereits intern nach Möglichkeiten gesucht. Laut Monika Wagner sind aber zukünftige Schritte noch nicht fixiert. Wird Monika Wagners Position als Geschäftsführerin der KUGES in Frage gestellt?
Das Verfahren gegen Monika Wagner wurde jedenfalls von der Staatsanwaltschaft Feldkirch eingestellt, weil kein vorsätzlicher Missbrauch nachgewiesen werden konnte.
Geschrieben von: Ingrid
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